Interventionsbericht #2026-351

im Auftrag der Fa. Schnecking
Objekt

Aumann AG

Dieselstraße 6

48361 Beelen

Alarmierung

Datum: 31.08.2024

Uhrzeit: 23:46 Uhr

durch: HWS Hobeling

Grund: Andere Alarmmeldung

IV-Kraft: Cieply

Interventionszeiten

Eingang: 23:46 Uhr

Ankunft: 00:23 Uhr

Abfahrt: 00:50 Uhr

Befund / Weitere Maßnahmen

Befund: Thermischer Alarm Hauptserver-Raum. EMA gesichtet und direkt rechts im Flur befindet sich der Serverraum. Ich habe schon durch die Tür laute Lüftergeräusche gehört. Der Bereich ist mit unserem Token nicht zugänglich. Zugangsberechtigung vorne an der Rezeption aus dem Kasten entnommen und den Serverraum geöffnet. In dem Raum waren 47 Grad und sämtliche Lüfter an allen Schränken liefen auf Hochtouren. Hinten im Raum befindet sich die Steuerung für die Lüftungs- und Klimaanlage. Anlage gesichtet: Fehlermeldung bei beiden Anlagen. Filter reinigen/tauschen. Meldung zurückgesetzt und versucht Anlage wieder in Betrieb zu nehmen. Alarm wurde direkt wieder aufgerufen. Also keine Kühlung durch Klimaanlage möglich.

Vorne an der Rezeption die angegebenen Telefonnummern durchprobiert. Entweder Mailbox oder gar keine Verbindung bekommen. Um den Zustand im Serverraum etwas zu entschärfen habe ich mir aus einigen Büros fünf Standventilatoren zusammengesucht, ein verlängerungskabel verlegt und die Ventilatoren hinten im Raum aufgebaut, um die heiße Luft aus dem Serverraum zu drücken. Ich habe dann noch zwei Einsätze für den Kunden Sparkasse bekommen und musste hier vor Ort erst abbrechen. Ich habe die Tür zum Serverraum mit einem Keil aufgestellt und habe in Absprache mit Hobeling die Firma Aumann vorerst verlassen. Nach den beiden Einsätzen für die Sparkasse bin ich wieder zu Aumann gefahren. Der Alarm war nach wie vor akut. Bis jetzt hatte sich auch niemand von Aumann zurückgemeldet. Die Temperatur im Serverraum war mittlerweile um 17 Grad gefallen. Oben rechts direkt vorne im Raum ist mir dann noch eine alte Klimaanlage aufgefallen. Das Gerät war allerdings nicht am Netz. Die Fernbedienung habe ich mit zwei Batterien neu bestückt und das Gerät über ein Verlängerungskabel am Netz angeschlossen. Die Anlage ließ sich im Betrieb nehmen und hat auch direkt kalte Luft produziert. Mit dieser Maßnahme konnte ich die Temperatur so weit senken, dass die EMA den thermischen Alarm nicht mehr aufgerufen hat. Ich habe drei der Standventilatoren wieder abgebaut und in die Büros verbracht. Zwei Stück verblieben im Raum um die kalte Luft besser umzuwälzen. Erneuter Bericht an HWS Hobeling. Ich habe auch jeweils bei der Betriebsleitung und der Notfallnummer vom Sicherheitsbeauftragten / Brandschutzbauauftragten einen Bericht auf der Mailbox hinterlassen. Keine erneute Meldung bis Montag morgen. Scharfschaltung war auch möglich.